Der Heilige Synod beurteilte die Entscheidung über die „Entlassung aus dem Weihestand“ des Metropoliten von Klin Leonid als kanonisch ungültige - Das Patriarchalexarchat von Afrika
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Der Heilige Synod beurteilte die Entscheidung über die „Entlassung aus dem Weihestand“ des Metropoliten von Klin Leonid als kanonisch ungültige

An der Sitzung des Heiligen Synods der Russischen Orthodoxen Kirche, die am 29. Dezember
2022 erfolgte, diskutierten die Teilnehmer den Beschluss des Synods des Alexandrinischen
Patriarchats zur „Entlassung aus dem Klerikerstand“ des Patriarchalexarchen von Afrika
Metropolit von Klin Leonid.

HEFT № 136
BESPROCHEN wurde die Entscheidung des Synods des Patriarchats von
Alexandrien zur „Entlassung aus dem Weihestand“ des Patriarchalen Exarchen
von Afrika Metropolit Leonid von Klin.

Auskunft: in Bezug auf die offizielle Anerkennung von der Seite Alexandrinischen
Patriarchen Theodorus der schismatischen sogenannten Orthodoxen Kirche der
Ukraine und auf seine Kommemoration in der Liturgie des Oberhaupts dieser
unkanonischen Struktur, die am 8. November 2019 erfolgten, bekräftigte der
Heilige Synod der Russischen Orthodoxen Kirche in der Sitzung vom 26.
Dezember 2019, dass „die Kommemoration des Namens von Patriarchen
Theodorus in den Dypticha unmöglich ist, sowie die Gemeinschaft mit ihm im
Gebet und in der Eucharistie“ und brach die kirchliche Gemeinschaft mit
denjenigen Bischöfen der Alexandrinischen Orthodoxen Kirche ab, die „die
Legalisierung des ukrainischen Schismas unterstützten oder künftig unterstützen
werden“ (Heft № 151).
Der Alexandrinische Patriarch Theodorus weigerte sich weiterhin nicht nur die
Kommemoration des Haupts der obengenannten schismatischen Gruppierung
nicht, sondern konzelebrierte mit ihm bei der Liturgiefeier auf der Insel Imbros am

13. August 2021. Indem der Heilige Synod die mehrfache Antragstellungen der
Kleriker des Alexandrinischen Patriarchats reagiert, die nicht wollten, zu
Mitmachern antikanonischer Taten ihres Oberhaupts werden und die um Annahme
in die Jurisdiktion der Russischen Orthodoxen Kirche baten, und im Blick daraus,
dass Patriarch Theodorus sich faktisch auf den schismatischen Weg begab, fasste
der Heilige Synod in der Sitzung vom 29. Dezember 2021 (Heft № 100) den
Beschluss, das Patriarchalexarchat von Afrika zu bilden, zum Haupt dessen
Metropolit von Klin Leonid zu ernennen.
Der Heilige Synod in seiner Erklärung vom 28. Januar 2022 betonte, dass die
Entscheidung, das Exachat zu bilden, die „in der Situation getroffen wurde, als der
Alexandrinische Patriarch die ukrainische Schismatiker anerkannte, ist auf keine
Weise der Ausdruck des Anspruchs auf kanonisches Territorium der alten
Alexandrinischen Kirche, sondern verfolgt ein und einziges Ziel: denjenigen

Klerikern Afrikas einen kanonischen Schutz zu gewähren, welche nicht wollen, sich
an der gesetzlosen Legitimation des Schismas in der Ukraine beteiligen“.
Die Briefen von Patriarchen Theodorus vom 12. Januar und vom 14. Februar
2022 enthielten Drohungen, Metropolit von Klin Leonid „aus dem Weihestand zu
entlassen“. Die beiden Schreiben wurden von Seiner Heiligkeit Patriarch von
Moskau und der ganzen Rus‘ Kirill beantwortet (die Briefen vom 18. Januar und
vom 5. März). Im letzten Brief machte Seine Heiligkeit dem Patriarchen Theodorus
klar, „dass jegliche gerichtliche Entscheidungen Eurer Kirche gegenüber
Metropolit von Klin Leonid oder anderen Bischöfen und Klerikern unserer Kirche
von uns als kanonisch nichtige und ungültige betrachtet werden“.
Am 22. November 2022 fasste der Heilige Synod des Alexandrinischen
Patriarchats den Entschluss, Metropolit von Klin Leonid „aus dem Weihestand zu
entlassen“.
ES WURDE BESCHLOSSEN:
In Anbetracht der Tatsache, dass Patriarch von Alexandrien Theodorus sich dem
Schisma anschloss (durch seine Anerkennung einer schismatischen
Personengruppe, die die Gnade des Priestertums nicht hatten und exkommuniziert
wurden, sein Eintritt in die eucharistische Gemeinschaft mit ihnen, die
Unterstützung des Schismas mitten in der Ukrainischen Orthodoxen Kirche) und
ausgehend von dem in den Canones und in der Tradition verankerten
allgemeingültigen Prinzip, dass die Kleriker einer Lokalkirche dem Gericht einer
anderen Lokalkirche unzuständig bleiben, die Entscheidung des Synods des
Alexandrinischen Patriarchats über eine „Entlassung aus dem Weihestand“ des
Patriarchalexarchen von Afrika, Metropoliten von Klin Leonid und alle andere
Entscheidungen gegenüber den Klerikern der Russischen Orthodoxen Kirche als
außer kanonischer Kraft bleibende und ungültige zu betrachten.

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